FAKTEN

Neun von zehn Eltern entscheiden sich bei der Diagnose Down-Syndrom gegen ihr Baby.

Jährlich kommt etwa 1 von 700 Kindern mit dem Down-Syndrom zur Welt, weltweit werden ca. 200.000 Kinder mit Trisomie 21 geboren.

Menschen mit Down-Syndrom haben 47 Chromo-somen, Menschen ohne Down-Syndrom 46 Chromosomen. Beim Down-Syndrom spricht  man auch von Trisomie 21, weil das Chromosom 21 dreifach statt zweifach vorhanden ist.

Tri steht für drei und somie für das Chromosom. Das überzählige Chromosom 21 lässt sich weder blockieren noch ausschalten. Das Down-Syndrom ist keine Krankheit, sondern eine Chromosomenvariante und entsteht genauso zufällig wie das Geschlecht.

Der Name stammt vom britischen Arzt John Langdon Down — 1828 - 1896. Er hat als Erster die Merkmale des Down-Syndroms beschrieben. In Deutschland leben etwa 50.000 Menschen mit Down-Syndrom. Jährlich kommt etwa 1 von 700 Kindern mit dem Down-Syndrom zur Welt, weltweit werden ca. 200.000 Kinder mit Trisomie 21 geboren. Im Prinzip besteht bei jeder Schwangerschaft die Möglichkeit, dass das Kind mit dem Down-Syndrom zur Welt kommt.

Mit zunehmendem Alter der Mutter steigt die Wahrschein-lichkeit dafür an. Die sogenannten nicht-invasiven Pränataltests NIPT stehen Frauen schon seit 2012 zur Verfügung, bislang mussten sie mit ca. 600 Euro selbst bezahlt werden.

Seit Juli 2022 sind die Tests Kassenleistung. Bei dem Test wird eine Blutprobe der werdenden Mutter auf bestimmte Erbgutfehler des Kindes hin untersucht: zum Beispiel auf eine Trisomie 21. Ist das Testergebnis negativ, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass das ungeborene Kind das Down-Syndrom hat. Ist es hingegen auffällig, muss ein weiterer

Eingriff folgen, um eine sichere Diagnose zu stellen – etwa eine Fruchtwasseruntersuchung, die mit einem geringen Risiko für eine Fehlgeburt einhergeht. Neun von zehn Eltern entscheiden sich bei der Diagnose Down-Syndrom gegen ihr Baby.

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