Nyra Design, Wir & die Masken

Unsere erste Messe im Februar 2020 ist uns nachhaltig durch viele tolle Begegnungen in Erinnerung geblieben. Eine davon war die mit der Gründerin, Vichy, von Nyra Design. Vichy und uns verbindet nicht nur die Liebe zum Design und soziales Engagement, es ist auch eine ähnliche Konstellation — von Mutter zu Tochter, von Frau zu Frau.

So begann die Geschichte von Nyra Design. Die Philosophie hinter dem Berliner Label ist klar. Es geht darum etwas an die Folgegeneration weiter zu geben – Handwerkswissen und Geschichten weiter leben zu lassen. Zusammen mit ihrer Mutter (Nyra) produziert Vichy seit 2018 in Berlin Print Design und wiederverwendbare Produkte. Dabei achten die Beiden auf nachhaltige Produktionsprozesse und verbinden moderne Design Techniken mit einer zeitlosen Ästhetik. Jedes Produkt wird von Hand, mit viel Liebe zum Detail, genäht.

Weil wir gerade in dieser Zeit gelernt haben, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu unterstützen, kamen wir auf die Idee mit Nyra Design eine kleine Auflage von limitierten Sets für Euch anzubieten. Ihr findet sie in unserem Onlineshop. Anbei gibt es noch einen kleinen Einblick zu Nyra Design in einem interessanten Interview mit Vichy.

Was hast du studiert/ gelernt? 
Ich habe Mode- und Textildesign im Bachelor und Master studiert. Den Bachelor an der Maastricht Academy Fine Arts & Design und anschließend an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin den Master.

Wo ist NYRA zuhause?Derzeit im kreativen Berlin. Hier kommt alles zusammen und hier werden auch alle Produkte designt, von mir von Hand genäht und verschickt. Ein wichtiger Teil von Nyra (der Spitzname meiner Mama) ist aber in Aachen. Von dort aus hilft mir meine Mutter beim nähen, wenn z.B. größere Aufträge anstehen.

Was inspiriert/ begeistert Dich an Deiner Arbeit? 
Das freie und kreative Arbeiten begeistert mich am meisten. Ich bestimme die Materialien, die verwendet werden, entwerfe die Prints und überlege mir Produkte, die ich auch selbst nutzen würde oder wo ein Bedarf besteht. Inspirierend und motivierend für mich ist das Feedback und die Geschichten meiner Kunden – das gibt mir Mut weiterzumachen. Und natürlich, dass ich mit einem Teil des Umsatzes das Kinder Sozialprojekt Cambodia’s Children Trust unterstützen kann.  

Wie entstehen die tollen Muster auf Deinen Stoffen? 
Der Ausgangspunkt bei dem Entstehungsprozess der Muster ist meist ein bestimmtes Inspirationsthema. Bei der 1. Kollektion war die Inspirationsquelle ein QR-Code. Nach mehreren Filter Funktionen und Manipulationstechniken mit Photoshop und Illustrator entstehen nach langer Zeit Muster, die mir vielleicht gefallen, häufig aber auch nicht. Wenn ich neue Designs entwickle, sitze ich manchmal Stunden bis ein Design entsteht, was mir überhaupt gefällt. Eine konkrete Vorstellung habe ich anfangs meist nicht von meinen Print Designs. Das entwickelt sich komplett im Prozess. Ein spannender Designprozess aber häufig auch sehr anstrengend.  

 

Woher kommen Deine Stoffe? 
Die Stoffe lasse ich in kleinen Mengen in den Niederlanden bedrucken. Dort arbeite ich seit langem mit einem Partner zusammen, der sein Stoff Sortiment mehr und mehr auf nachhaltige Stoffe ummünzt. Dort lasse ich meine Print Muster mit GOTS zertifizierter Farbe auf GOTS zertifizierten Baumwolle Stoffen drucken. Die anderen Baumwolle Stoffe sind von Cotonea, einem Fairtrade Baumwolle Anbieter. 

Wie findest Du es, durch Corona umzudenken und nun auch Masken anzubieten? 
Ich finde es gut, wenn Designer, Marken und Unternehmen schnell auf Veränderungen wie Corona reagieren können und ihre Produktion auf den Bedarf der Gesellschaft abstimmen. Dass ich nun Masken nähe, stand schon länger auf meiner To-Do-Liste, da in einigen Ländern Masken zum Outfit gehören. Als uns die Corona Welle überrollt hat, habe ich die Produkte dann endlich entwickelt. 

Was schätzt Du an der Arbeit von MARI&ANNE?Die Ehrlichkeit, Authentizität und Herzlichkeit, die überall bei MARI&ANNE zu finden ist: In den Produkten, im Branding und in den Mitarbeitern. Die Philosophie und Menschen, die hinter dem Label stehen, haben mich bei unserem (zum Glück persönlichen) Kennenlernen auf der Messe in Köln sofort überzeugt. Das schaffen nicht viele Marken 😉 

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