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Alleskönner — die Ringelblumensalbe

Sie ist orange, klein, bescheiden und völlig unscheinbar. Mancherorts wird sie als Unkraut unachtsam weggeschmissen. In Zahlreichen Filmen besetzt sie die Nebenrolle und war diejenige, die Blatt für Blatt abgezupft wurde, wenn es um die Frage „Er liebt mich, er liebt mich nicht,…“ ging.

Eine einzige Blume, die so viele unterschiedliche Namen trägt, und nicht nur wegen ihrer unterschiedlichen Talente. Butterblume, Calendula, Dotterblume, Goldblume, Marigold, Ringelrose, Regenblume, Sonnenbraut, Studentenblume, Totenblume, Warzenkraut, Weckbrösel, Wucherblume… die Liste ist endlos. Für die meisten ist sie als Ringelblume bekannt.



Ringel, weil ihr Blütenmitte ringförmig angeordnet ist und gewundenen Früchte hat. Als Totenblume wurde sie z.B. benannt, weil sie auf vielen Friedhhöfen die Gräber schmückt. Durch ihre lebendige Wuchskraft und Farbe setzt sie einen Kontrapunkt zum Tod. Calendula leitet sich von „Calendae“ ab, der römischen Bezeichnung für den Anfang des Monats. Weil sie an vielen Monatsanfängen blüht, bekam sie auch diesen Namen. Als Regenblume ist die Ringelblume ebenfalls bekannt. Vor allem früher, war die Ringelblume für Bauern die perfekte Wettervorhersage. Ein sonniger Tag ist also sicher, wenn die Blume früh morgens ihre Blütenblätter zeigt. Lässt sie die Blüte geschlossen, wird es Regen geben. Warum die Ringelblume auch den Namen der Studentenblume trägt, hängt mit ihrer Wirkung zusammen. Denn vor allem in Mittelamerika wird sie als Rauschpflanze verwendet.

Die Ringelblume wird überwiegend in Deutschland und den Niederlanden angebaut. Sie hat keinen großen Anspruch an ihren Standort und wächst auch ab und zu am Wegensrand. Die Blume schafft es, sich selbst zu vermehren. Indem sie ihre alten, verwelkten Blüten abfallen lässt, streut sie ihre Samen weiter aus.

Am besten wächst und gedeiht die orangefarbene Blume auf einem gut versorgten Lehmboden. Die Ernte der Ringelblume erfolgt von Hand oder maschinell. Die Pflanzenköpfe werden bei Lufttemperatur getrocknet.

Was viele nicht wissen, aber sehr wichtig ist. Bei einigen Menschen kann die Ringelblume eine Kontaktallergie auslösen. Die Folge sind juckende Ausschläge, weil die enthaltenen Partikel nicht vertragen werden. Wer dazu neigt, sollte auf die Anwendung der Heilpflanze auch im verarbeiteten Zustand verzichten.

Von A-C haben wir Euch ein paar Anwendungsgebiete der Ringelblume zusammengestellt, die vermutlich überraschen. Afterjucken, Angstzustände, Blutergüsse, leichte Brandwunden, Brechreiz, Ekzeme, Entzündungen und Vereiterungen der Haut, Furunkel, Gürtelrose, Gallenbeschwerden, Geschwüre, Geschwollenen Lymphknoten, Gesichtsrose, gesprungene Lippen, Hämorrhoiden, Hautkrebs, Hautleiden, Kopfschmerzen, Krampfadern, Leberschwäche, Magen- & Darmstörungen, Menstruationsbeschwerden, Sehnenscheidenentzündungen, Narben, Pickel, Quetschungen, Schlafstörungen, schlecht heilende Wunden, leichte Schnittwunden, Schwindel, Sonnenbrand, unreine Haut, Verstopfung, Warzen, Wechseljahresbeschwerden, Windeldermatitis, Wunder Babypopo, wunde Brustwarzen, Zerrungen



Die Ringelblume wird in den oben genannten Bereichen angewendet, weil ihre Inhaltsstoffe vor allem abschwellend, blutstillend, antibakteriell, anregend, entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, reinigend und schweißtreibend wirken.

Die unscheinbare Blume zählt damit u den wichtigsten Heilpflanzen der Geschichte. Schriftsteller wie Hildegard von Bingen (1098 — 1178), Nicolas Culpepper (1616 — 1654) und Samuel Müller (1694) erwähnten sie bereits aufgrund ihrer heilenden Wirkung.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts spielte die Wirkung der Ringelblume sogar eine bedeutende, heute fast vergessene Wirkung, in der Krebstherapie. Vor allem Menschen, die eine Strahlentherapie vollziehen müssen oder hinter sich haben, neigen zu sehr empfindlicher, schmerzender und feiner Haut. Nach einem Bericht der Fachzeitschrift des PTA-Forum in 2006 erwies sich die Ringelblumensalbe als wirksamer zu Verhinderung von Strahlenschäden der Haut, als die der schulmedizinischen Therapie. Viele Kliniken ergänzen mittlerweile die Schulmedizin um die Alternative. Naturheilkunde kann Krebs nicht behandeln, aber die Nebenwirkungen der onkologischen Therapie lindern. So wird die Ringelblumensalbe gegen die Irritation der Haut oft bei Patienten nach der Bestrahlung eingesetzt.

Wie ihr seht, ist die Ringelblume ein wahrer ALLESKÖNNER und sollte daher in keiner Hausapotheke fehlen. Sie ist ein Multitalent und kann viele Hautprobleme bekämpfen. Aber die Salbe auch als ganz normale Pflege der Haut verwendet werden. Am Morgen und/oder Abends. Sie ist eine Wohltat für unsere Haut, weil die Salbe die Durchblutunt anregt. Dadurch wird die Haut geschmeidiger und widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen. In unserem Alleskönner sind nur wenige, dafür hochwertige Inhaltstoffe enthalten. Wir stellen unsere Salbe handgemacht in kleinen Chargen her. Sie enthält Bio Olivenöl, Traubenkernöl, Bio Bienenwachs, Bio Kakaobutter, Ringelblumenmazerat und wir stellen sie mit und ohne ätherischem Litsea Cubea Öl her. Wer zu sensibler Haut neigt oder die Salbe auch für die Kleinen in der Familie nutzen möchte, z.B. bei Windeldermatitis, kann den Alleskönner Sensitiv nutzen.

Die Ringelblume kann ihre Wirkung aber nicht nur auf der Außenseite unseres Körpers entfalten. Seit dem Mittelalter werden ihre Blütenblätter in Teeform bei Darmbeschwerden, Leberproblemen und Regelschmerzen genutzt.

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